CDU-Ortsverband Eppendorf/Hoheluft-Ost

  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Hamburgisches Seniorenmitwirkungsgesetz

(HmbSenMitwG)

Hamburg: Im Dezember 2012 erschien erstmals die Broschüre eines neuen Gesetzes, das sich der aktiven Beteiligung von Seniorinnen und Senioren in den Hamburger Bezirken und auf Landsebene verschrieb. Zu der Zeit war bereits ein Viertel aller Einwohner der Stadt älter als 60 Jahre – mit steigender Tendenz, wie wir heute wissen. Grundlage des Gesetzes war eine Senatsanordnung aus dem Jahr 1979, die das ehrenamtliche Engagement der Älteren und deren Vertretung in unterschiedlichen Gremien erfasste.

Das SenMwG baut auf den bestehenden Strukturen auf und erweitert die Möglichkeit, sich zu beteiligen (…)“ heißt es 2012 im Vorwort. Und wer kann in den Seniorenvertretungen mitarbeiten?

  • Jeder, der über 60 Jahre alt ist und
  • mit Hauptwohnung in Hamburg gemeldet ist.
  • Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich
    zur Mitarbeit eingeladen.“

Diese Gremien werden den Senioren/innen vorbehalten:

  • Seniorendelegiertenversammlungen (Mitglieder unterschiedlicher Organisationen)
  • Bezirksseniorenbeiräte (je 11 gewählte Delegierte;8  ggf.berufene Mitglieder; je 1 Seniorin/Senior mit Migrationshintergrund)
  • Landesseniorenbeirat (7 Vertreter/innen der Bezirksseniorenbeiräte; je 1 Seniorin/Senior auf Vorschlag des Integrationsbeirates; 6 von LSB Mitgliedern berufene überbezirklich aktive Senioren/innen.)

Das Gesetz zur Stärkung der Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen Leben in der Freien und Hansestadt Hamburg „(…) soll die aktive Beteiligung am sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben fördern.“ Das beinhaltet Anhörung bei Planungen und Vorhaben der Verwaltung, Teilhabe an den Ausschüssen der Bezirksversammlungen (mit Rederecht) zu vielen Themen und Arbeitsfeldern.

Weiterlesen…

Kunst und Kultur in Hamburg-Nord

Das Ernst-Deutsch-Theater

Hamburg: Am 27. August hat im Ernst-Deutsch-Theater die Spielsaison 2015 / 2016 mit dem Stück „Anne – Das Tagebuch der Anne Frank“ von Leon de Winter und Jessica Durlacher begonnen.

Angesichts der dramatischen Flüchtlingssituation ist dieses Stück ungewollt aktuell und schildert wie fremde Menschen unfreiwillig auf engstem Raum miteinander auskommen müssen und ihr tägliches Leben miteinander teilen (Im Stück sind 8 Personen auf dem Dachboden der Amsterdamer
Prinzengracht 263 versteckt untergebracht). Kristin Suckow vollzieht dabei auf der Bühne in der Rolle der Anne Frank den Spagat zwischen der Angst vor dem Entdecktwerden und die Lebensfreude auf Zehenspitzen. Betont werden zudem die Probleme einer 13jährigen, die sich gegenüber ihren Mitbewohnern und insbesondere gegenüber Vater und Mutter (Isabella Vértes-Schütter) durchsetzen muss. Um ihre persönliche Freiheit auf dem Dachboden zu erreichen, setzt sie sich teils mit Hartnäckigkeit, teils mit Tricks durch.

Das Stück läuft noch bis zum 29. September und ist absolut sehenswert. Ich wünsche dem Ernst-Deutsch-Theater für die Spielsaison 2015 / 2016  „Toi Toi Toi“!

von Hanno Gerken

© CDU-Ortsverband Eppendorf/Hoheluft-Ost 2017