CDU-Ortsverband Eppendorf/Hoheluft-Ost

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Der Eppendorfer Monopterus

Muss das sein?

Hamburg-Eppendorf: Der Eppendorfer Monopterus im Haynspark.

Die Bezeichnung stammt aus dem Griechischen Und bezeichnet einen freistehenden Rundbau ohne abgeschlossenen Innenraum. In der Historie wurde ein Monopterus als sogenannter „Lustbau“ errichtet, als Musikpavillion oder als Blickfang in großzügig angelegten Gartenanlagen.

Bei dem derzeitigen Anblick (siehe Bilder) vergeht dem Betrachter jedoch in aller Regel die Lust und verleitet allenfalls zum Kopfschütteln. Es macht derzeit sicherlich keinen Sinn mit Steuermitteln oder nach Einwerben von Spenden den Pavillion zu restaurieren. Die Farbe hätte kaum eine Chance zu trocknen, ehe neue Graphittis auf die Wände kämen.

Als einzige Idee, die heutige Optik wieder in einen ansprechenden Zustand zu versetzen, wäre wohl ein Projekt im Rahmen einer Projektwoche einer ortsansässigen Schule oder eines Hauses der Jugend, welchse vorsähe den Monopterus mit ansehnlichen Graphittis zu versehen, die sich mit dem eigentlichen Ursprung als Musikpavillion beschäftigten oder zeigten, was der Pavillion in seiner Geschichte im Eppendorfer Haynspark alles miterlebt hat. Sofern im Rahmen dieses Projektes angesagte Graphitti-Künstler mit von der Partie wären, die dem Kunstwerk ihren  Stempel aufsetzten würde es wohl kaum ein Fremder merh wagen, die Graphitti-Kunst zu zerstören.

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Zum Betreuungsgeld

Das Urteil des BVerfG und seine Konsequenzen

Hamburg: Das Betreuungsgeld — von seinen Gegnern auch gern als „Herdprämie“ deklariert — war von Beginn an umstritten und wird anlässlich des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichts momentan wieder heiß diskutiert.

Eltern, die ihre ein– bis dreijährigen Kinder zuhause oder privat betreuen, bekamen im Jahr 2013 zunächst 100 Euro monatlich vom Bund. Ab 2014 wurde dieser Betrag auf 150 Euro im Monat aufgestockt, wobei er auf Hartz-IV-Leistungen, Sozialhilfe und Kinderzuschlag angerechnet wird. Das Betreuungsgeld gibt/ gab es dabei nur für Kinder, die nach dem 31. Juli 2012 geboren wurden.

Für seine Befürworter garantiert das Betreuungsgeld die Wahlfreiheit der Eltern selbst zu entscheiden, wie sie ihre Kinder betreuen wollen – im eigenen, privaten Umfeld oder durch fremde Personen in sozialen Einrichtungen. Vehemente Gegner sehen in der Auszahlung des Geldes hingegen die Vernachlässigung des staatlichen Bildungsauftrags, da aus ihrer Sicht das Geld gerade von bildungsfernen Haushalten eher genutzt werde um die Haushaltskasse aufzubessern und weniger um in die optimale Betreuung der eigenen Kinder zu investieren. So hatte Sozial– und Familiensenator Detlev Scheele (SPD) bereits im Jahr 2013 zu bedenken gegeben, dass das Betreuungsgeld ein überholtes Familienbild zementiere und vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien aus den Kitas fernhalte. „Dabei ist es so wichtig, dass der Staat gerade diesen Kindern die gleichen Startchancen ins Leben ermöglicht, und zwar unabhängig von ihrer sozialen Herkunft“ – so Scheele. Wenngleich sich das Gericht mit diesen Bedenken am Dienstag dieser Woche überhaupt nicht befasste, hat es dem Betreuungsgeld mit seinem Urteil einen formalen Riegel vorgeschoben.

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