CDU-Ortsverband Eppendorf/Hoheluft-Ost

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Öffentliche Informationsveranstaltung

Flüchtlingsunterkunft Osterfeldstraße

Hamburg-Eppendorf: Am 05. Oktober 2015 hat der rot-grüne Senat entschieden, dass in jedem Bezirk kurzerhand 800 Wohnungen für Flüchtlinge errichtet werden sollen.

Der Bezirk Hamburg Nord hat sich dafür entschieden das Gewerbegebiet an der Osterfeldstraße in Eppendorf zu bebauen. Hier sollen in 2016 etwa 500 Wohnungen für 2800 Flüchtlinge errichtet werden - ein Bauantrag liegt bereits vor. Senat und Bezirksamt unter Führung von SPD & Grünen haben eine Einbindung und Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner bisher abgelehnt. Informationen zum Planungsstand wurden nicht weitergegeben - eine Information der Nachbarn erfolgte ebenso wenig.

Gerne möchten wir Sie daher über die anstehende Errichtung der Flüchtlingsunterkunft Osterfeldstraße informieren und mit Ihnen über die möglichen Auswirkungen für unseren Stadtteil ins Gespräch kommen. Als Gast und Gesprächspartnerin steht uns zudem Frau Karin Prien, MdHB und Fachsprecherin für Flüchtlinge, zur Verfügung.

Informations– und Diskussionsveranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft Osterfeldstraße:

Wann? Donnerstag, 28. Januar 2016 ab 18:30 Uhr

Wo?  Ian-Karan-Hörsaal auf dem Campus Lehre,   Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Eingang Süderfeldstraße

Weitere Informationen zu diesem Thema unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anfordern.

von Stefan Niclas Bohlen

Kein Flüchtlingsheim auf verseuchtem Gebiet

Boden- und Luftuntersuchungen vorher durchführen!

Hamburg-Eppendorf: Die Flüchtlingszahlen in Richtung Deutschland bleiben weiterhin konstant und führen die Städte und Kommunen an ihre Grenzen. Vor allem im dicht besiedelten Hamburg sind Flächen für die Unterbringung rar. In seinem Bemühen, neue Unterkünfte zu errichten, hat der Senat seit kurzem ein Gelände an der Osterfeldstraße im Visier und will dort etwa 480 Wohnungen in Form von „Express-Wohnen“ für rund 2800 Menschen errichten.

Gleichzeitig wurde inzwischen bekannt, dass für dieses Gebiet der Verdacht auf verschiedene Quellen für Boden- und Luftverunreinigungen besteht. Neben den ehemaligen Deponien könnten frühere Tankstellen sowie Produktionsbetriebe für Lacke und Farben hierfür verantwortlich sein. Bevor dort Wohnungen entstehen, muss daher dringend geprüft werden, ob tatsächlich derartige chemische Verunreinigungen bestehen. Die WELT und das Hamburger Wochenblatt haben hierzu bereits berichtet.

Dazu Stefan Bohlen, Bezirksabgeordneter für Eppendorf: „Sollte sich bewahrheiten, dass der Boden verunreinigt ist, wäre es ein Riesenskandal von Seiten des Senats und des Bezirks, dort 2800 Flüchtlinge unterbringen zu wollen! Die CDU fordert daher das Bezirksamt vorab auf, gemeinsam mit dem Investor & Bauherrn sowie der Behörde für Umwelt und Energie (BUE), den Untergrund unter der Fläche der geplanten 480 Wohnungen fachgerecht auf z.B. chemische Altlasten untersuchen zu lassen.“

Terminhinweis: Am Donnerstag, den 28.01.2016 findet um 18:30 Uhr im IAN-KARAN-Hörsaal auf dem Campus Lehre, Universitätsklinikum Eppendorf, Eingang Süderfeldstraße eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft Osterfeldstraße statt, zu der alle AnwohnerInnen und interessierten BürgerInnen herzlich eingeladen sind.

von Christina Sturm

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